Ein Implantat braucht genug Knochenvolumen, um fest zu sitzen. Nach Zahnverlust bildet sich der Knochen allmählich zurück; im Oberkiefer kann sich zudem die Kieferhöhle nach unten ausdehnen.
Knochenaufbau
In Bereichen mit zu wenig Volumen wird Knochen aufgebaut. Das Material kann körpereigener Knochen oder tierischen oder synthetischen Ursprungs sein; der Zahnarzt wählt das passende.
Sinuslift
Ist die Knochenhöhe im hinteren Oberkiefer gering, wird die Kieferhöhlenschleimhaut vorsichtig angehoben und Knochenmaterial darunter eingebracht. So entsteht Platz für das Implantat.
Ablauf und Heilung
- Für die Planung sind ein Panoramaröntgen und eine DVT nötig.
- Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung; teils kann das Implantat in derselben Sitzung gesetzt werden.
- Schwellung, leichte Blutung und verstopfte Nase können auftreten; nicht schnäuzen.
- Das Einheilen des Materials kann Monate dauern.
Ob das alles nötig ist, entscheidet der Zahnarzt nach der Bildgebung.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; Diagnose und Behandlungsentscheidung erfolgen immer nach der ärztlichen Untersuchung.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Bitte sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt.




